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Das Leben ist (k)ein Arschloch, 28.03.16

Echt jetzt?! Wirklich?! Muss der Mist wieder passieren?! Ach, das ist doch der reinste Scheiß, ey!

Das Leben ist ein echtes Arschloch, und schmeißt mir mal wieder riesengroße Felsen in den Weg. Ich bin selber schon fast geschockt, dass mich einer dieser Felsen noch nicht direkt getroffen hat. Nun ja, wahrscheinlich kann ich den Felsen gekonnt ausweichen, obwohl dies nur noch eine Frage der Zeit ist, bis mich eines der Felsen von oben trifft und in die Erde rammt.

Würde es mich wundern? Ich denke eher nicht. Ich rechne jeden Tag damit, dass mich das Leben mal wieder abbremst und mir sagt „ Was denkst Du eigentlich, wer Du bist, Du blöde Bitch?!?!?“

Und mal ganz ehrlich, so unter uns...Was antwortet man auf so eine Frage, hä? „Äääääähm, selber blööööööd“ oder vielleicht „Lass mich in Ruhe.“? Manchmal stelle ich mir vor, wie ich mich vor meinem Leben verneige. Nicht aus Respekt, nicht aus Ehrfurcht. Aus Angst. Nackter Angst. Angst davor meinem Leben direkt ins Auge blicken zu müssen, Angst davor etwas zu erkennen, was ich nicht sehen will. Es fällt mir dann doch leichter den Boden anzustarren. Den blanken, kalten Boden. Ein Boden aus Parkett. Mit Rissen und abgelaufenen Stellen. Der Dreck zieht in die Ritzen ein und durch das wöchentliche Saugen oder Wischen zieht der Dreck einfach nur noch tiefer in die Ritzen. Da wird es mir sofort bewusst „ICH bin der Boden“. Nur wieso wähle ich die Assoziation zu Holz? Holz ist warm, Holz lebt, atmet und gibt der Menschheit etwas zurück. Bin ich das etwas? Bin ich warm, lebe ich und gebe ich der Menschheit etwas zurück? Ja, das tue ich, oder sagen wir mal besser, ich will es tun. Ich will Holz sein. Echt jetzt? Wirklich? Holz?HOLZ???? Toll, jetzt hat sie den Verstand komplett verloren. Holz will sie sein.

Nein, nein, wartet kurz. Dies wird jetzt keine abgefuckte alternative Selbstfindungsgeschichte.

Ich will mich nicht mit der Natur verbinden und eins damit werden. Ich will nicht mein Inneres Licht finden oder nur noch meditieren, um mich selber zu finden. ÜBERRASCHUNG! Gefunden habe ich mich bereits. Zwar erst mit 30, aber ich habe mich gefunden. Glaub mir, die Suche war mühsam, anstrengend und einfach nur ätzend, aber ich habe mich gefunden. Mit 30 und das auch noch in München. Nicht Berlin, New York oder Paris. In München....

28.3.16 19:40

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